Lebensfeld Projekt

Ein außergewöhnliches Jahresseminar

Das Jahres-Seminar der Lebensfeld-Arbeitsgruppe wendet sich an alle, die ihre Lebensmittelversorgung wieder selbst in die Hand nehmen wollen, aber keinen eigenen Grund und Boden besitzen. Es bietet die einzigartige Möglichkeit, sich mit vielen Gleichgesinnten in einem ganzheitlichen Lebenskonzept zu treffen. Die Lebensfeld-Teilnehmer erleben eine neue Art von gemeinschaftlicher Selbstversorgung.

Von April bis November, einmal wöchentlich für 2 – 3 Stunden (meist Samstags Vormittag), lernen sie unter Anleitung des Lebensfeld-Gründers Hubert Jaksch, wie gesät, gepflanzt, gepflegt, geerntet und gelagert wird. Neben exklusivem Wissen über Humusaufbau, Bodenmilieu – ohne aufwendige und zeitintensive Bodenbearbeitung – werden in praktischen Beispielen der Anbau und die Pflege von Gemüse- und Obstkulturen vermittelt. Und zwar jederzeit entsprechend der Betriebsphilosophie, nach den Naturgesetzen zu leben. Es geht also darum, regional, saisonal und friedvoll zu produzieren, zu verarbeiten, einzulagern, zu kochen und dabei hochwertigste Lebensmittel essen zu können, die durch die kurzen Transportwege frisch, knackig und gesund sind.

Regional
=
biologisch, samenfest und in der Region heimisches angebautes Gemüse und Obst

Saisonal
=
biologisch, samenfest, im Rhythmus der Jahreszeiten angebautes Gemüse und Obst

Friedvoll
=
biologisch, samenfest, ausschließlich für den Eigengebrauch angebautes Gemüse und Obst

 


Leben nach den Naturgesetzen

Wenn wir die Ansprüche einer Wohlstandsgesellschaft und einer intakten Umwelt in Einklang bringen wollen, müssen wir wieder lernen, nach den Naturgesetzen zu leben, das heißt:

  • uns nach den Jahreszeiten zu ernähren,
  • hauptsächlich von dem, was die Natur in unserer Umgebung für uns bereit hält
  • und die natürliche Intelligenz jeglicher Lebensform wieder schätzen zu lernen
  • und die freie Entwicklung der Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt wieder zuzulassen.

Dann werden wir im Wohlstand innerhalb einer natürlichen Ordnung leben, uns wieder einfügen in die natürlichen Kreisläufe, so dass wir alle mehr als genug von dem haben, was uns umgibt – und damit auch das rechte Maß wieder finden. Oft ist es nur Angelerntes, Antrainiertes, Anerzogenes bzw. reine Gewohnheit, was uns von dieser natürlichen Ordnung trennt. Wenn wir uns leisten können, einmal unsere Sichtweise zu ändern, löst sich der scheinbare Widerspruch auf: Die gute Zusammenarbeit zwischen Mensch, Tier und Pflanze ergibt dann Wohlstand und intakte Umwelt.